Special zum Rennen "Odyssee d' Ulysse"

Ich greife hier einige Themen auf, die für das Rennen von entscheidender Bedeutung waren bzw. direkten Einfluss auf die Leistung der Crew hatte ...

Kälte:

Wassertemperatur ca. 15 Grad. Da das Boot nicht in Sandwich gebaut ist, gibt es keinerlei Isolation zwischen dem Wasser und dem Innenraum des Bootes. Die Lufttemperatur betrug zwischen 15 und 17 Grad und war speziell in den Ruhephasen eine Belastungsprobe. Mit dem Rücken an die Wand gelehnt, versucht man im Ölzeug bzw. im Schlafsack etwas Entspannung zu finden. Durch die permanente Kälte war nach fünf Tagen Schluss mit Schlaf. Das Augenmerk lag nun darauf, seine Gliedmassen wieder zu wärmen (Hände, Füße). Das bibbern während der letzten 48 Stunden führte zu gröberen Verspannungen im Rückenbereich und einem Konzentrationsabfall.

Sicherheitsausrüstung:

Folgende Neuerungen in der Sicherheitsausrüstung wurden im Jänner 2005 von der Klassen- vereinigung beschlossen ...

Rettungsaktionen:

Bei der Odyssee d' Ulysse sind drei Schiffe aufgegeben worden und treiben durch das große Tiefdruckgebiet derzeit Richtung Tunesien.

Manitou: Mastbruch vor Ajaccio am 09.04.2005 und Bergung durch Hubschrauber von Hyeres aus
Capian: Mastbruch westlich von Bonifacio und Bergung durch Hubschrauber (Bonifacio) am 09.04.
Emotion Sailing Team: Ruderbruch westlich von Bonifacio. Abbergung durch Helikopter auf Fregatte.
Roxy: Großsegelriss am Südende Sardiniens. Zur Reparatur nach St. Pietro abgelaufen.
Adria Mobil (510): Zur medizinischen Behandlung der Crew nach Ajaccio abgelaufen
Yamm: Zu Reparaturen nach Ajaccio abgelaufen.

Ergebnisliste und detailierte Berichte zu den Schadensfällen unter www.odysseedulysse.com