Das Mini Transat … unfinished business

Wir erinnern uns an das Jahr 2005, als ich am 30. Oktober rund 35 Seemeilen vor der Küste Brasiliens ins Wasser fiel. Auslöser war eine Rettungsaktion für den Minisegler Hugo Ramon, dem das Essen ausgegangen war.

Das Erlebnis prägte und selbst 13 Jahre später läuft es mir noch kalt über den Rücken, wenn ich an diese Nacht zurückdenke. Es war rund 20 Minuten nach Sonnenuntergang, als ich beim Bergen der Essensbox über Bord rutsche und die Sicherheitsleine riss. Ohne Schwimmweste und in der Nacht hat man wenig Chance zu überleben.

Ich überlegte, ob Brasilien nahe genug sei, um es schwimmend zu erreichen. Aber aufgrund der vorangegangenen Lebensmittelvergiftung und der vermutlich 60 km langen Strecke hakte ich das Thema rasch ab. Es folgten Wut und Verzweiflung und das Wissen, dass das Leben so zu Ende gehen kann …

„Nochmal? Bist du verrückt?“

Vermutlich ist es nicht leicht zu verstehen, warum man sich der Tortur dieser Einhand-Regatta noch einmal stellt. Es ist eine Art Bewältigung und das unstillbare Verlangen, es besser zu machen.

Eines Nachmittags flatterte Post in den Emaileingang. Die Mail war von Pascal. Er hätte noch ein Boote frei, da der Eigner zurückgetreten ist … und das Schicksal nahm unaufhaltsam seinen Lauf …

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Hochsee Regattasegeln auf diesen kleinen Nußschalen erfordert ordentliche Vorbereitung und eine ganze Menge Mut. Das komplexe Zusammenspiel aus Technik, Training und mentaler Stärke eröffnet neue Horizonte im österreichischen Segelsport.

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